"Nie vergesse ich, dass ich wahrnehme." F.Pessoa

 

 

Achtsamkeit & Meditation:

 

tausendfach benutzt, aber...

 

Was ist das?

 

Achtsamkeit (mindfulness) bedeutet in diesem Zusammenhang das "Sich-einlassen" auf den Moment - mit einem nicht-wertenden Gewahrsein, das durch absichtsvolle Aufmerksamkeit

im gegenwärtigen Augenblick kultiviert wird.

 

Termindruck, Stress, schwierige Situationen unter Kollegen oder Kopfschmerzen - man kann lernen diese Dinge so sein zu lassen, wie sie sind, so dass sie z.B. unsere Entscheidungen nicht auch noch negativ beeinflussen.

Die Technik: Anhalten, atmen, bemerken. Was sich leicht anhört lässt sich...(auch) mühelos lernen!


Achtsamkeit ist die Kunst, sich durch Meditation (die mühelose direkte Wahrnehmung eines Phänomens im Fluss der Aufmerksamkeit, ohne etwas zu tun) ganz auf das Hier und Jetzt zu fokussieren, somit unseren Geist zu schärfen.

Dann können wir unser volles Potential ausschöpfen.

Der Geist liebt es, herumzuwandern, er schlägt ununterbrochen Kapriolen. Das darf er auch. Die Kunst ist es, sich dessen bewusst zu werden, ihn sanft einzufangen und die Arbeit wieder aufzunehmen.

Lernen, nicht-zu-tun. Das ist einfach, aber nicht immer leicht.

Nicht-Tun muss geübt und praktiziert werden. Das ist kein esoterisches Konzept, keine Philosophie, die man verstehen muss, sondern ein Muskel, der trainiert werden will. Jeden Tag, immer wieder, auch oder gerade, wenn es im Moment schmerzt und man keine Lust hat. Innehalten und das Öffnen des eigenen Bewusstseinsfeldes ist letztlich ein radikaler Akt des Selbstmitgefühls und der Weisheit.

 

Durch Meditation, bzw. Achtsamkeit unterstützen wir die Fähigkeit, mehr Gelassenheit, Mitgefühl, emotionale Kompetenz, Leichtigkeit, & Befreiung entwickeln.
Qualitäten des menschlichen Geistes, die durch Kultivierung von Achtsamkeit direkt zugänglich sind.

Oder eben Ängste, Kampf oder Widerstand abzulegen, "Qualitäten", die uns am Ende doch viel mehr behindern, als fördern.

 

Meditation kultiviert innere Fähigkeiten, die der Geist besitzt, eben die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit zu fokussieren und die Natur einer Erfahrung selbst zu untersuchen und kontemplieren, statt ihr ausgeliefert zu sein. Diese Fähigkeit ist uns natürlicherweise gegeben, (wie auch das Lachen!) und Meditation (bzw. Achtsamkeits-Training) entwickelt sie.

Das ist Sinn und Wesen der Meditation.

 

Die Qualität der Aufmerksamkeit kann entwickelt werden, so dass der Geist immer mehr im gegenwärtigen Moment ruht, und desto mehr werden wir mit der Gewohnheit brechen, von inneren Automatismen und Ablenkungen, ablenkenden Gedanken oder unaufhörlichen Geschichten verwirrt zu werden.

Meditation zeigt uns, wie der Geist funktioniert und unterstützen dadurch die Qualität des Verständnisses von uns selbst.